Kontakt

info@gilbers-baasch.de

Tel.: +49 (651) 99 55 200
Fax: +49 (651) 99 55 20 55

>> Kontaktformular

Trotz hoher Kosten ins Eigenheim - Stiftung Warentest rät weiterhin zum Immobilienerwerb

Angesichts historisch niedriger Zinsen ist die Verlockung für viele Menschen groß, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Denn Guthaben bei Banken wird kaum noch verzinst – zumindest auf klassischen Sparbüchern und Tagesgeldkonten. Andererseits ist Geld für den Bau oder Kauf einer Immobilie derzeit so günstig zu haben wie noch nie. Was also spricht dagegen, von den Vorzügen zu profitieren, die etwa ein eigenes Haus im Grünen mit sich bringt? Warum nicht die einzige Altersvorsorge nutzen, die schon im Lauf des Lebens Vorteile beschert?

Risiken beachten

Angesichts der meist recht hohen Investitionssummen, die eine eigene Immobilie aktuell erfordert, sollten sich Interessenten gewisser Risiken bewusst sein. So wird im Normalfall eine Finanzierung benötigt, deren Laufzeit nicht selten 25 oder 30 Jahre beträgt. Die Zinsbindungsfristen jedoch sind häufig weitaus kürzer. Läuft diese ab, muss zu den dann gültigen Konditionen weiterfinanziert werden. Ein zwischenzeitlicher Zinsanstieg hätte unter Umständen große negative finanzielle Folgen.

Auch die allgemeinen Risiken eines Bauvorhabens sollten Bauherren nicht außer Acht lassen. Verzögern sind die Arbeiten oder werden diese von Gewerken nachlässig oder gar fehlerhaft ausgeführt sind finanzielle Nachteile die Folge. Selbst dann, wenn die Firmen nachbessern sollten. Ganz zu schweigen von dem Risiko von Unternehmensinsolvenzen während der Bauzeit. Nicht zuletzt fallen beim Immobilienerwerb immer gewisse Nebenkosten an, die Interessenten berücksichtigen müssen. In aller Regel sind Nebenkosten in Höhe von 10 Prozent bis 15 Prozent des Immobilienpreises unvermeidlich. Ein Kostenpunkt, den viele Menschen vernachlässigen.

Stiftung Warentest rät weiterhin zum Immobilienerwerb

Trotz der allgemeinen Risiken des Immobilienerwerbs rät Stiftung Warentest Interessenten weiterhin davon ab, den Traum vom eigenen Wohnraum aufzugeben – im Gegenteil. In seiner aktuellen Ausgabe von Finanztest betonen die Verbraucherschützer, dass sich die eigene Immobilie nach wie vor auch aus finanzieller Sicht lohnen kann. Der Grund dafür liegt vor allem in den anhaltend niedrigen Zinsen für Immobilienkredite und hohen Mieten in Ballungsräumen.

Grundlage der Empfehlung von Finanztest sind Daten von Immobilienkäufen. Kaufpreise für Wohnungen in 50 Städten und Landkreisen bzw. Häuser in 25 Städten und Kreisen flossen dabei ein. Aus der Auswertung geht hervor, dass sich der starke Preisanstieg der letzten Jahre in vielen Städten bzw. Regionen durchschnittlich deutlich abgeschwächt hat. Selbst größere Städte wie Hamburg, Köln, Stuttgart und München scheinen die stärksten Preisanstiege hinter sich gelassen zu haben.

Im Bundesdurchschnitt mussten Immobilienkäufer im vierten Quartal 2018 rund 5,6 Prozent mehr zahlen als noch im Vorjahr. Das durchschnittliche Preisniveau von Einfamilienhäusern legte um 8,2 Prozentpunkte zu. Nach Ansicht der Verbraucherschützer lohne die Anschaffung von Wohnraum in vielen Fällen trotzdem. Eine wichtige Basis dafür sei allerdings ein ausreichender Anteil an Eigenkapital.

Kontakt

info@gilbers-baasch.de

Tel.: +49 (651) 99 55 200
Fax: +49 (651) 99 55 20 55

>> Kontaktformular